Presseberichte und Kritikauszüge
"Happy Birthday" Künstlerförderverein
... Gudula Elsenbruch (Flöte) und Friedrich Thiemann Klavier) steuerten Reineckes beseelte Undine- Sonate bei …
HAJO BERNS/ WAZ Oberhausen, 22.09.2003
Kompositionen bravourös zum Ausdruck gebracht
76. Matinee im Ebertbad war Ulrich Krüger gewidmet
"In memoriam Ulrich Krüger" titelte der Künstlerförderverein Oberhausen seine 76. Matinee im Ebertbad.
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Gudula Elsenbruch (Querflöte) und Friedrich Thiemann (Klavier) brachten in der Sonate für Flöte und Klavier (ein Werk, das Ulrich Krüger in den 30er Jahren komponiert hat) die Meisterhaftigkeit der Form bravourös zum Ausdruck.
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CLAUDIA WIPPICH/ WAZ Oberhausen, 20.03.2002
Sonaten statt Schrauben
MATINEE/ Der Künstlerförderverein erinnert an den Lehrer und Komponisten Ulrich Krüger.
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Das Publikum war von Krügers "Sonate für Flöte und Piano", gespielt von den Oberhausener Musikern Gudula Elsenbruch (Querflöte) und Friedrich Thiemann (Klavier), begeistert. ...
SIMONE HÖFER/ NRZ Oberhausen, 19.03.2002
Matinee im Ebertbad war Werner Trenkner gewidmet
Werner Trenkner, das war ein starkes Stück Oberhausener Musikgeschichte. Aber auch überregional war er eine Adresse. Vor 20 Jahren starb der Ex-Musikdirektor, dem nun eine Matinee des Künstlerfördervereins im Ebertbad gewidmet war.
Die von Maria Mohrmann- Meßing ... dargebotenen Sopranlieder, von Friedrich Thiemann differenziert begleitet, können nicht als Fundgrube der Inspiration gelten. Am authentischsten wirkt die Musik Trenkners (...) immer da, wo sie unverblümt epigonal ist, den von Haus aus rückwärtsgewandten Gestus alles Spätromantischen reflektiert und lustvoll aufgreift...
HAJO BERNS/ WAZ Oberhausen, 20.03.2001
Musikschule:
Konzerte und Erläuterungen
NEUKIRCHEN-VLUYN. Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich die Gesprächskonzerte der Musikschule Neukirchen- Vluyn. Bei einem Konzert erläuterten Gudula Elsenbruch und Friedrich Thiemann die schubertsche Seite Ludwig van Beethovens anhand der Variation Nr.7 "Schöne Minka" aus den zehn variierten Themen für Klavier und Flöte ad libitum und der Sonate e-Moll op.90. In lockerer Atmosphäre boten sie Hintergrundinformationen zu Leben und Schaffen der Komponisten, zogen Vergleiche, gingen auf Parallelen und Gegensätze ein , unterstrichen dies immer wieder durch musikalische Fragmente und brachten schließlich die einzelnen Werke komplett zur Aufführung. Das Publikum belohnte die gelungene Veranstaltung mit anhaltendem Applaus.
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Rheinische Post, 26.02.2001
Pressemitteilung
MS Neukirchen- Vluyn
Bedeutende Pianisten
NEUKIRCHEN- VLUYN. Die Musikschule Neukirchen-Vluyn eröffnet in Raum 1 der Musikschule eine Reihe von Gesprächskonzerten, die neben der vollständigen Aufführung der einzelnen Werke ausführliche Erläuterungen zu den ausgewählten Stücken geben. Im ersten Konzert werden Gudula Elsenbruch und Friedrich Thiemann zwei bedeutende Pianisten des 20. Jahrhunderts beleuchten: Dinu Lipatti (1917 bis 1950) und Walter Gieseking (1895- 1956); außerdem wird von Frederic Chopin die einzige Komposition für Flöte und Klavier zu Gehör gebracht. Die Einführung in das Programm soll nach Möglichkeit praktisch durchgeführt werden: Historische Aufnahmen dieser Pianisten, die deren bedeutsames Künstlertum widerspiegeln, werden abgespielt. Highlight des ersten Gesprächskonzertes dürfte sicherlich die hochvirtuose Sonatine von Walter Gieseking werden, ein noch unbekanntes Werk der Flötenliteratur.
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Rheinische Post, 20.01.2001
Pressemitteilung
Wendgräben / Zerbst
Lieder um Liebe und Frühling
WENDGRÄBEN / ZERBST (ar).
"Meine Liebe ist grün wie der Fliederbusch" haben Maria Mohrmann-Meßing (Gesang) und Friedrich Thiemann (Klavier) ihr Programm genannt, in dem sie Lieder von Johannes Brahms, Franz Schubert und Robert Schumann vortragen.
Zu erleben ist dieses Konzert am Donnerstag, dem 27. April um 19 Uhr im Bildungszentrum Schloss Wendgräben der Konrad-Adenauer-Stiftung und am Freitag, dem 28. April, um 17 Uhr in der Aula des Zerbster Gymnasiums Francisceum.
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Vox populi, Zerbst, 26.04.2000
Meine Liebe ist grün wie der Fliederbusch...
ZERBST "Meine Liebe ist wie ein Fliederbusch..." So begann am Freitagabend das Konzert der Sopranistin Maria Mohrmann-Meßing und ihrer Begleitung am Klavier, dem Pianisten Friedrich Thiemann. Am Abend zuvor hatten beide mit dem Programm im Bildungszentrum Schloss Wendgräben gastiert. ... Mit herzlichem Beifall bedankte sich das Publikum für das Konzert.
ILKA JAHNKE / Vox Populi Zerbst, 03.05.2000
Gefühlvolle, reiche Klangfacetten
Gudula Elsenbruch und Friedrich Thiemann bereicherten Musikfrühling
WEGBERG. Zum klassischen Konzert, gestaltet von Gudula Elsenbruch, Querflöte, und Friedrich Thiemann, Klavier, im Rahmen des Wegberger Musikfrühlings waren knapp 30 Zuhörer erschienen, um Stücke von Johann Sebastian Bach und anderen Komponisten zu genießen. Mit viel Engagement trugen die Interpreten die ausgewählten Stücke vor.
... Das Stück bestach durch seine Lebhaftigkeit und durch seine unaufdringliche Virtuosität.
Ein wenig besinnlicher wurde es mit Robert Schumanns "Romanze Nummer zwei" in A- Dur aus der Romanzen, op.94, die der Komponist für seine Frau Clara schrieb…
Das Stück "Allegretto grazioso", um 1902 von Max Reger komponiert, gehörte wieder zu den schnelleren, lebhafteren Stücken. Gespickt mit Ironie und Witz wirkte diese einzige ursprüngliche Komposition für Flöte und Klavier Regers wie ein Dialog …
Die Anwesenden spendeten nach diesem Stück begeistert Beifall.
...schrieb Frank Martin 1939 die nachfolgend vorgetragene Ballade, in der Elsenbruch tiefe, warme Klangfarben ertönen ließ. Die Ballade machte zu Beginn einen geheimnisvollen Eindruck und endete äußerst virtuos.
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Zum Schluß gab es langanhaltenden Beifall für die beiden Künstler.
Erkelenzer Nachrichten, 30.04.1999
Gudula Elsenbruch et Friedrich Thiemann: la flûte et le piano en symbiose.
Pour insuffler le vent eucharistique das und communion partagée...
Gudula Elsenbruch (à la flûte) et Friedrich Thiemann (au piano), qui enseignent à la musikschüle de Neukirchen,
ont, par leur virtuosité et leur brio, conquis les oreilles et les coeurs dans un rondo en mi mineur de Mozart
(Franz Xaver, talentueux pianiste et dernier fils de Wolfgang Amadeus) et Trockne Blumen de Franz Schubert
puis une sonate de Francis Poulenc. C' était superbe. Tout simplement!....
Mouvaux, 10.05.1998
Pressemitteilung
Kammermusik in der Leonhardskapelle
Zu einem Kammermusikabend hatte die Kreismusikschule Heinsberg in die Leonhardskapelle nach Erkelenz eingeladen. Solisten waren Gudula Elsenbruch auf der Querflöte und Friedrich Thiemann am Klavier.
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Zusammen mit ihrem Partner spielte sie Werke von Mozart, Schubert, Bartok, Roussel und Poulenc.
Erkelenzer Nachrichten, 11. März 1998
Kammermusikabend mit zwei Solisten
Konzert für Flöte und Klavier
Erkelenz.
Zu einem Kammermusikabend mit Gudula Elsenbruch (Querflöte) und Friedrich Thiemann (Klavier) hatte die Kreismusikschule am Freitag abend in die Leonhardskapelle geladen.
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Im ersten Programmteil erklang ein gefälliges Rondo von Franz- Xaver Mozart, das von hübschen Dialogen zwischen den beiden Instrumenten lebte, und Variationen über "Trockne Blumen" von Franz Schubert, bei dem die beiden Musiker auch die ganze Bandbreite ihrer technischen Fertigkeiten zeigen konnten.
Zeitgenössische Musik
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So konnte man Bela Bartoks spritzige "Rumänische Volkstänze" in einer von den beiden Interpreten arrangierten Fassung für Flöte und Klavier genießen und sich an den vier "Joueurs de flute" von Albert Roussel erfreuen, deren Kontraste Gudula Elsenbruch mit Spielwitz und intelligenter Phrasierung geschickt herausarbeitete.
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Mit dem ruhig dahinfließenden Menuett aus Johann Sebastian Bachs H-moll Suite bedankten sich die beiden Künstler für den herzlichen Applaus.
ELKE KAISER / Erkelenzer Nachrichten, 09.03.1998
Schönes Zusammenspiel
Vorzüglich im Zusammenspiel, mit reicher Klangvielfalt und sauberer Intonation geriet auch das
Allegro moderato aus der Sonate a-Moll, das von Gabriele Kötting (Violine) und Friedrich Thiemann (Klavier)
interpretiert wurde. Friedrich Thiemann, der auch die nächsten beiden Solisten begleiten sollte,
spielte dabei gewohnt einfühlsam und mit ausgefeilter Dynamik, so daß sich die Solistin jederzeit gestützt
voll ihrer eigenen Interpretation widmen konnte.
So wurden auch die letzten beiden Solistinnen des Abends - Gabriele Hegemann (Sopran), die vier Lieder
vortrug und Gudula Elsenbruch (Flöte), die Auszüge aus "Trockene Blumen" in höchster Könnerschaft
musizierte - die absoluten Höhepunkte der Veranstaltung. Teilweise verschmolzen Solist und Klavier zu
einem berauschenden Klangerlebnis höchster Güte, so daß allen Musikern ein anerkennendes Lob
für die musikalische Darbietung gebührt.
Rheinische Post, 18.06.1997
Mehrhoger Hauskonzert
Hochgenuß für rund 120 Zuhörer
HAMMINKELN. Ein Hauskonzert mit Klaviermusik von Johannes Brahms, Francis Poulenc,
Moritz Moszkowski und Franz Schubert zugunsten des Orgelbauvereins der
Katholischen Pfarrgemeinde Heilig Kreuz veranstalteten Friedrich Thiemann und Georg Mersmann
bei Gabriele Gast-Schulte in Mehrhoog. Beide Interpreten studierten an der Robert-Schumann-Hochschule
Düsseldorf bei Professor Hans Giesen.
Höhepunkt des Programms war Franz Schuberts "Fantasie f-moll op 103". Perlend vorgetragene Läufe,
herrlich musizierte Verzierungen wechselten mit wuchtig intonierten Passagen. Beeindruckend war hier
vor allem die bestechende Leichtigkeit des Vortrages. Hier gaben zwei begnadete Musiker ein Konzert,
für das die vielen Besucher zum Schluß mit frenetischem Beifall dankten.
WILLHELM WIESMANN /
Rheinische Post, 05.02.1997
Solisten zu Höchstleistungen angespornt
...ein bemerkenswertes Konzert, an dem der Pianist Friedrich Thiemann sehr großen Anteil hatte.
Thiemann spielte zunächst vierhändig mit Elke Molderings die Legende C-Dur von Anton Drorák.
Dann begleitete er einfühlsam die Solistin Gabriele Hegemann und die Querflötistin Gudula Elsenbruch.
Bei Händels Rezitativ und Arie, den drei Liedern von R. Strauss, Bartoks sechs rumänischen Volkstänzen,
vor allem aber auch bei den kurzfristig eingeschobenen vier Stücken für Flöte und Klavier von A. Roussel
hatte Thiemann sehr großen Anteil am positiven Gesamtbild. Die Solistinnen wurden durch seine
zuverlässige, sich nie aufdrängende Begleitung zu Höchstleistungen angespornt.
Rheinische Post, 07.02.1996
Sphärisches im 7/8-Takt
Matinee des Künstlerfördervereins
Die Flötistin Gudula Elsenbruch und ihr Klavierpartner Friedrich Thiemann verliehen zwei Sonaten,
die Mozart im Kindesalter geschrieben hat, attraktieve, stilistisch fundierte Gestalt. Auch Frank Martins
Ballade für Flöte und Klavier geriet dem Duo zwingend und ausdrucksstark. Virtuoses Know-How
war in vier sehr unterschiedlichen Charakteren in Albert Roussels "Joueurs der flûte" op. 27 zu bestaunen,
vor allem im schnellen Staccato-Satz "Tityre". Faszinierend auch der sphärische "Krishna"-Satz im 7/8-Takt.
HAJO BERNS / WAZ Oberhausen, 20.11.1995
"Canto" von Matthias Kern: Uraufführung im Schloß
Der Komponist des Jahrgangs 1928 war jetzt bei der Uraufführung seines Stücks "Canto"
(Untertitel:"Kinderlied und großes Thema für Flöte und Klavier") im Schloß anwesend.
Er erläuterte den zahlreichen Besuchern der 19. Matinee die thematschen Verquickungen
sehr detailiert, so daß der aufnerksame Hörer bei der anschließenden Wiedergabe
durch Kerns Tochter Monika, Querflöte und Friedrich Thiemann am Klavier mühelos
den Durchblick behielt.
Wie in seiner Komposition harmonierten die Interpreten auch in Albert Roussels mythischer
Flötenspieler-Parade "Joueurs de flûte" und in Frank Martins Ballade aufs beste miteinander.
HAJO BERNS / WAZ Oberhausen, 30.10.1992
Bravorufe und zwei Zugaben
NEUKIRCHEN-VLUYN. Mit seinem ersten Klavierkonzert gab der neue Klavierlehrer der
Musikschule Neukirchen-Vluyn, Friedrich Thiemann, seinen Einstand. Wer das Glück hatte,
im überfüllten Mentorsaal der Musikschule eine Platz zu bekommen, konnte sich von den
Qualitäten Thiemanns überzeugen.
Nach der Sonate E-Dur von Domenico Scarlatti erklang Ludwig van Beethovens Sonate
Nr. 27 in e-Moll. Hier konnte man sich von der großen Spannkraft des Interpreten
überzeugen. Ohne die formale Konzeption der einzelnen Sonatenteile zu sprengen,
ging Thiemann sehr risikofreudig auf die jeweiligen Situationen empfindsam und
ausdrucksvoll ein. Franz Liszts Vallée d'Obermann bildete den krönenden Abschluß
vor der Pause.
Virtuos kraftvoll erklangen drei Stücke aus Romeo und Julia von Sergej Prokowjew.
Den größten Eindruck hinterließ die majestätische Polonaise As-Dur von Frederic Chopin.
Hier zeigte der Künstler sämtliche Schattierungen seiner stilistischen und interpretatorischen
Auffassungsgabe. Spieltechnisch ohne jeden Makel endete dieses Stück in einem virtuosen
Feuerwerk, das die Zuhörer anschließen zu Bravorufen motivierte. Nach zwei Zugaben
endete ein außerordentlich niveauvolles Klavierkonzert.
Wochenmagazin, 27.03.1991
Reihe der "Schloßkonzerte" gewinnt immer mehr an Profil
Die Schloßkonzerte des Künstlerfördervereins Oberhausen gewinnen immer mehr an Profil. Eine darauf resultierende Folge: der ständig ansteigende Besuch interessierter Bürger. So auch diesmal. Im überbesetzten Kammermusiksaal waren es Gertraude Turanskyj, Gesang, Friedrich Thiemann und Ulrich Dunsche, Klavier, die Musik der Romantik vorstellten.
Drei Lieder von Johannes Brahms "Von ewiger Liebe", "Nicht mehr zu Dir zu gehen" und "Unbewegte laue Luft" standen am Anfang der Programmfolge.
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Friedrich Thiemann begleitete, wenn auch mitunter zu dominant, einfühlsam und absolut souverän.
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Nachfolgende acht Zigeunerlieder von Johannes Brahms beschlossen die Matinee. (...)
Sehr ausgeglichen tönte ihr dunkel gefärbter Sopran in allen Stimmlagen, wobei textliche Ausdeutungen nicht zu kurz kamen. Friedrich Thiemann bewies abermals Gespür für die Begleitung Brahmsscher Kompositionen.
WOLFGANG DEHNERT/ NRZ Oberhausen, 18.09.1990
Konzertmatinee des Künstlerfördervereins im Schloß
Wohl zu Unrecht spricht man Brahm's op 118 die gleichmäßige Höhe seiner anderen
Klavierzyklen ab. Mit dem Reichtum an melodischer Linienführung und Klangfärbungen
weist auch dieser Zyklus einen einheitlichen Charakter auf. Der junge Oberhausener Pianist
Friedrich Thiemann arbeitete gerade diese Strukturen differenziert und bewußt heraus,
machte aus der "Ballade" keinen Gewaltritt...
... er erfaßte in der "Romanze" und im abschließenden es-Moll-Intermezzo die Weite
Brahmsscher Melodik und Klangmöglichkeiten besonders eindringlich.
GERD ARLT / WAZ Oberhausen, 27.10.1987
Förderverein stellte Friedrich Thiemann vor
Kammermusik mit jungem Künstler lockte Zuhörer an
Vorgestellt wurde Friedrich Thiemann, frisch mit Konzertexamen und nebenberuflich Klavierlehrer
an der Oberhausener Musikschule. Mit innerem Zeitmaß und in natürlichem Fluß interpretierte er die
sechs Klavierstücke op. 118 des späten Brahms stilistisch sehr sicher, mit feinem Anschlag.
Adäquat schien dessen Spätstil eingefangen (Intermezzo a-Moll, Romanze F-Dur), sinnreich vermittelt
das jähe melodische Aufbäumen aus der extremen Verknappung des es-Moll-Intermezzo.
BOJAN BUDISAVLJEVIC / NRZ Oberhausen, 20.10.1987
Übersicht:
"Happy Birthday" Künstlerförderverein, Oberhausen 9/03
Matinee, Ulrich Krüger gewidmet, Oberhausen 3/02
Matinee, Werner Trenkner gewidmet, Oberhausen 3/01
Gesprächskonzert, Musikschule Neukirchen-Vluyn 2/01
1.Gesprächskonzert, Musikschule Neukirchen-Vluyn 1/01
Lieder um Liebe und Frühling, Wendgräben / Zerbst 4/00
Konzert anlässlich Wegberger Musikfrühling 4/99
La flûte et le piano en symbiose, Mouvaux 5/98
Kammermusik in der Leonhardskapelle, Erkelenz 3/98
Schönes Zusammenspiel, Musikschule Neukirchen-Vluyn 6/97
Mehrhoger Hauskonzert, Hamminkeln 2/97
Dozentenkonzert, Musikschule Neukirchen-Vluyn 2/96
Matinee: Sphärisches im 7/8-Takt, Oberhausen 11/95
"Canto" von M. Kern: Uraufführung im Schloß Oberhausen 10/92
1. Klavierkonzert in der Musikschule Neukirchen-Vluyn 3/91
Reihe der "Schloßkonzerte" gewinnt immer mehr an Profil 9/90
Konzertmatinee (Klavierwerke von Brahms), Oberhausen 10/87